Gaming, Social Media und Streaming: In Deutschland haben Millionen Kinder und Jugendliche Probleme durch Medienkonsum. Trotz erster positiver Trends bleibt die Mediensucht besorgniserregend hoch. Bei mehr als 25 Prozent aller 10- bis 17-Jährigen gibt es eine riskante oder pathologische Nutzung sozialer Medien: insgesamt sind rund 1,3 Millionen junge Menschen betroffen. Das zeigt die aktuelle gemeinsame Längsschnittuntersuchung von DAK-Gesundheit und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) setzt ein klares Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion: Die Verbandszeitschrift trägt ab der Ausgabe 03/2025 den neuen Namen "Kinder- und Jugendärzt*in" und löst damit den bisherigen Titel "Kinder- und Jugendarzt" ab. "Mit dieser Namensänderung wollen wir sicherstellen, dass sich alle unsere Mitglieder unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität respektiert und repräsentiert fühlen", erklärt Präsident Dr. Michael Hubmann.
Anlässlich des HPV-Welt-Tages ruft der BVKJ gemeinsam mit anderen medizinischen Verbänden dazu auf, die Chancen der HPV-Impfung als wirksame Präventionsmaßnahme gegen HPV-assoziierte Krebsarten und Erkrankungen nochmals stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Während früher der Fokus hauptsächlich auf dem Gebärmutterhalskrebs lag, ist heute bekannt, dass HPV auch für einen signifikanten Anteil anderer Krebsarten und Erkrankungen ursächlich ist.
In Deutschland erhalten wieder mehr Kinder und Jugendliche eine Erstimpfung gegen HPV-bedingten Krebs. 2023 stiegen die HPV-Erstimpfungen um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hochgerechnet auf alle Kinder in Deutschland bekamen 2023 rund 585.000 Mädchen und Jungen eine erste Impfdosis gegen Humane Papillomviren (HPV). Trotzdem liegt die aktuelle Zahl der Erstimpfungen rund 30 Prozent niedriger als vor der Corona-Pandemie. Mit Blick auf die WHO-Ziele ist noch viel zu tun.
Der und der Hausärztinnen- und Hausärzteverband kritisieren die Sparvorschläge der Krankenkassenverbände – insbesondere die vorgeschlagene Streichung der Entbudgetierung der kinder- und jugendärztlichen sowie der hausärztlichen Leistungen – scharf.